Kostenermittlung beim Immobilienkauf

Es ist nicht leicht, die passende Immobilie zu finden. Stadt oder Land, Wohnung oder Haus, Alt- oder Neubau? Und irgendeinen „Haken“ gibt es immer und man muss abwägen, was persönliche Priorität hat und was überhaupt finanziell machbar ist.

Kaufpreis bei Neubauten

Bei Neubauten handelt es sich meist um einen Festpreis, der für das schlüsselfertige Haus zu bezahlen ist. Dieser wird je nach Baufortschritt in Teilbeträgen zur Zahlung fällig. Über den Bauträger sollte man unbedingt Erfahrungen einholen, damit man während der Bauphase keine bösen Überraschungen erlebt. Ob der Preis für das Objekt akzeptabel ist, zeigt ein Marktvergleich mit ähnlichen Projekten in der Umgebung.

Renovierungen

Bei einer Gebraucht-Immobilie ist immer die Frage, welche Renovierungs- oder Umbaukosten noch zum Kaufpreis hinzukommen. Wurden in den letzten Jahren Investitionen am Haus getätigt? Weist das Objekt vielleicht sogar versteckte Mängel auf?

Durch die Einholung eines Gutachtens von einem vereidigten Sachverständigen können Sie notwendigen Sanierungsbedarf feststellen und dadurch oftmals die Höhe des Kaufpreises entsprechend nach unten korrigieren. So kann ein zuerst teuer erscheinendes Gutachten am Ende zu einer großen Ersparnis führen. Außerdem kauft man ein Haus meist nur einmal im Leben und möchte langfristig damit glücklich werden.

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Spielen Sie doch einfach mal ein paar Rechenbeispiele durch, z.B. mit unserem Immobilienrechner.

Als Rechengrundlage für die nachfolgend aufgezählten Nebenkosten gilt der im notariellen Kaufvertrag vereinbarte Kaufpreis. Hier ist auch der Preis für den Kfz-Stellplatz oder die Garage enthalten.

Nebenkosten

Folgende Erwerbsnebenkosten fallen beim Immobilienkauf an:

  • Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland 3,5 %, 4,5 % oder 5,0 % vom Kaufpreis.
  • Für Notar- und Grundbuchkosten müssen ca. 1,5 % veranschlagt werden.
  • Eine evtl. Maklercourtage ist je nach Region und Makler unterschiedlich. Je nachdem, ob der Verkäufer einen Teil mitträgt, bewegen sich die Kosten zwischen 3,57 % und 7,14 %.

Außenanlagen und Einrichtung

Manche Häuslebauer vergessen bei der Kalkulation, das die Anlage des Gartens, Pflasterarbeiten an Terrasse und Hofeinfahrt, Zaunanlagen usw. auch noch eine Menge Geld verschlingen. Hinterher muss eine teure Nachfinanzierung mit entsprechendem Zinsaufschlag und Bearbeitungsgebühren in Kauf genommen werden.

Vielleicht brauchen Sie auch eine neue Küche oder ein Schlafzimmer? Und auch die Beleuchtung, Vorhänge, Teppiche usw. sollten grob mit eingerechnet werden.

Stellen Sie eine realistische Kalkulation aller Positionen auf. Nach Addition von Kaufpreis, Nebenkosten, geplanten Renovierungen (verschiedene Kostenangebote einholen), Außenanlagen und Einrichtung erhalten Sie die Gesamtkosten Ihres Immobilien-Vorhabens. Um die finanzielle Tragbarkeit zu ermitteln, erfolgt als nächster Schritt die Bestandsaufnahe des vorhandenen Eigenkapitals und der möglichen Eigenleistung. Doch hierzu lesen Sie mehr im folgenden Artikel.

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Artikel-Quelle: 

 

www.heimwerker-aktuell.de

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